Zwei Termine, zwei Zwecke
Grobabsteckung, vor dem Aushub: Wir markieren die Lage der Baugrube, damit der Erdbauer weiß, wo und wie tief. Dafür genügen Pflöcke und Höhenmarken.
Feinabsteckung, nach dem Aushub: Wir übertragen die Gebäudeecken millimetergenau auf das Schnurgerüst. Auf diese Punkte setzt der Maurer oder der Fertighausmonteur auf.
Beides in einem Termin geht selten gut: Beim Aushub verschwinden die Punkte, die vorher gesetzt wurden.
Was wir dafür brauchen
- Genehmigter Lageplan mit dem Stempel der Bauaufsicht. Ohne den steckt niemand seriös ab – wird nach einem nicht genehmigten Stand abgesteckt und weicht die Genehmigung ab, steht das Haus falsch.
- Grundriss Erdgeschoss mit Maßketten, aus dem die Außenkanten eindeutig hervorgehen.
- Geplanter Baubeginn und der Kontakt zur Bauleitung oder zum Erdbauer.
- Zugang zum Grundstück: Ist die Fläche geräumt, sind Bäume oder Zäune im Weg?
Was es kostet
Eine seriöse Zahl lässt sich erst nach Ansicht der Unterlagen nennen – der Aufwand hängt an der Grundstücksgröße, der Zugänglichkeit, der Zahl der Gebäudeecken und daran, ob Festpunkte in der Nähe vorhanden sind. Ein freistehendes Einfamilienhaus auf ebenem Gelände ist etwas anderes als eine Halle am Hang.
Wir arbeiten bei Absteckungen mit Pauschalpreisen: Sie wissen vorher, was es kostet. Nach Ihrer Anfrage bekommen Sie eine Spanne schriftlich, ohne Verpflichtung.
Was Sie danach noch brauchen
Nach der Fertigstellung ist das Gebäude in Hessen ins Liegenschaftskataster einzumessen. Diese Gebäudeeinmessung ist hoheitlich und läuft über einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder das Amt für Bodenmanagement – nicht über uns. Wir sagen Ihnen rechtzeitig, dass es ansteht.